Kirche

In der DDR war die Religions­freiheit gesetzlich festgelegt. Jedoch war das Verhältnis zwischen Kirche und Staats­führung recht schwierig. da christ­licher Glaube und Religion nicht in das sozia­listische Welt­bild passten. Die politischen Macht­haber strebten eine strikte Tren­nung von Kirche und Staat an, deshalb gab es beispiels­weise auch keinen Religions­unterricht an den Schulen. Dagegen wünschten sich die Kirchen­vertreter eine „Kirche im Sozialismus“, damit Menschen wegen ihres christ­lichen Glaubens nicht von der Gemein­schaft ausgeschlossen wurden. Zwischen Kirche und Staat wurde schließlich vereinbart, dass die Kirche als Institution weitest­gehend unab­hängig blieb und Gläubige vor Unter­drückung geschützt würden. Im DDR-Alltag kam es aber trotzdem immer wieder zur Aus­grenzung von Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen, die Mit­glieder in einer Glaubens- oder Religions­gemein­schaft waren.

DDR Kirche
Trotz der gesetzlich festgelegten Religionsfreiheit kam es in der DDR immer wieder zur Ausgrenzung von Gläubigen. | Bild © Steffen Giersch

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